Too Bougie to Handle

Erinnert ihr euch an Lana – die AI (Artificial Intelligence), die im FemDom-Style den Teilnehmer*innen von „Too Hot to Handle“ Sex verboten hat, um sie zu besseren Beziehungspartner*innen zu machen? Nun, Lana ist zurück – allerdings ist ihre neue Mission, jetzt da wir den Kapitalismus glücklicherweise überwunden haben, eine ganz andere: Wie können es die Teilnehmer*innen schaffen, ihre neoliberalen Denk- und Verhaltensmuster zu verlernen? Freut euch auf erfolgsversessene Kandidat*innen und Lanas heißes Punishment, denn pain und pleasure liegen nah beieinander und der Preis ist hier sicher kein Geld mehr!

Die Künstler*innen:

Performer*innen: Monika Freinberger, Herman Nyby, Kay Garnellen
Idee/Konzept/Postproduktion: Monika Freinberger
Kamera/Ton/Licht: Aline Juárez, Maël Powilleit,  Assistenz: Nastaran Rabbani, Pussy Ranz, Lara Ledwa, Samuel Simon

Monika Freinberger fühlt sich als Dyke im Klassenkampf (Sternzeichen Löwe – what else?) und kann es kaum fassen, dass sie derzeit genug Geld mit politischer Kunst  verdient, um davon – prekär, aber glücklich – leben zu können. Sie träumt von dem Ende des Kapitalismus und all seinen Unterdrückungsformen und sie liebt Schweine.

Herman Nyby ist ein in Helsinki lebender Schauspieler und Performer, der in Gießen und Helsinki Theater studiert hat. Sein künstlerisches Interesse gilt den „styles of imprisonment“ und dem Akt der analen Penetration.

KAy Garnellen ist ein queerer/trans Künstler, Aktivist, Sexarbeiter und Elternteil, der seit über einem Jahrzehnt in Berlin lebt. Er arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Sexualität und Gender und nutzt dafür Formate wie Live-Performances, Theater oder Tanz, aber auch Workshops, Fotos oder Text. 

Aline Juárez ist eine mexikanische Filmemacherin, die in Berlin lebt. Sie hat sich an verschiedenen künstlerischen Projekten beteiligt, die sich meist mit marginalisierten communities oder der migrantischen Diaspora in Deutschland und Spanien beschäftigen.  

KONTAKT/INFO:

www.monikafreinberger.de, @kaygarnellen